steve-collis_brueck-in-brisbaneBusiness Intelligence macht Wissen aus Zahlen. Was als Daten verstreut in unterschiedlichen Systemen verkehrt, wird nur zu wertvollem Wissen, wenn die Zusammenhänge deutlich werden. Business Intelligence ist die Disziplin, diese Informationen zusammenzuführen und als Wissen nutzbar zu machen. Kennzahlen dienen dann als Früh-Indikatoren, mit denen Manager rechtzeitig auf absehbare Entwicklungen agieren können

Kennzahlen unterstützen Führung

Kennzahlen dienen aber auch als Führungsinstrument, weil sich die Verantwortung von Managern an den zählbaren Ergebnissen messen und vergleichen lässt. Führen mit Kennzahlen macht Führung zu einer transparenten und erlernbaren Disziplin. Und wie immer liegt darin eine große Chance und eine Gefahr. Die größte Gefahr in Business-Intelligence-Projekten lauert in der Versuchung, die Kennzahlen als Ersatz für fehlende Führungskompetenz zu nutzen.
Für das Business-Intelligence Portal intelligence.de habe ich dazu einen Fachbeitrag geschrieben: „Führen mit Kennzahlen“ oder „Kennzahlen statt Führung„.

 

Brücke: Steve Collis, Brücke in Brisbane (Flickr, creative-commons-Lizenz)

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One thought on “Kennzahlen statt Führungskompetenz

  • 13. Dezember 2013 at 13:20
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    Ich denke, hier wird zu viel auf die Kraft der Zahlen vertraut. Gerade im Mittelstand ist die Emotion (der Inhaber und Entscheider) das entscheidende Element für die Führung der Unternehmung und Mitarbeiter. Wie wird BI dieser Unternehmenskultur gerecht?

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