haptisches modellierenSoeben erhalte ich eine Werbung in den Briefkasten (noch die „Old-School-Form“ mit Briefmarke und Produktfolder): Ein Set aus beschichteten BPMN-Symbolen (Pappe), mit Magnet auf der Rückseite zum gemeinsamen Modellieren am Whiteboard. Der Hersteller hebt in seiner Werbung hervor, dass immer mal der Beamer oder die Software ausfallen kann und preist das Set als Fallback-Lösung an. Ich sage dagegen: Das gemeinsame Modellieren und In-die-Hand-nehmen des Prozesses ist eine wirksame Interventionsform, um die Kommunikation über den Prozess in die Organisation zu bringen.

Eigentlich empfehle ich eher die haptische Form mit Acrylshapes – die kann man eben richtig in die Hand nehmen und auf dem Tisch verschieben. Ein Tisch ist meiner Erfahrung nach auch das bessere Medium als ein Whiteboard. Aber mein Acryl-Set wiegt satte 10 kg und das mag für manchen Modellierer eine Nummer zu schwer sein. In diesem Fall tut’s vielleicht auch ein Whiteboard-Set.

Hier die Adresse: Carow-Verlag, Müncheberg

One thought on “Haptisches Modellieren am Whiteboard: Bezugsadresse

  • 16. Juli 2015 at 12:57
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    Hallo Herr Feldbrügge

    interessanter Hinweis. Ich bin gerade auf der Suche nach einer didaktisch ansprechenden Form für die Darstellung von Bewertungsschemata auf der Grundlage meines Referenzmodells für Leistungsbewertungen in der Lehre. Habe erst an Puzzles gedacht. Dann auch an 2-dimensionalen Formen wie Sie hier erwähnen. Die Acrylshapes (2- oder 3-dimensional, wie ein Brettspiel) wären auch eine interessante Möglichkeit. Wo haben Sie Ihr Acryö-Set bestellt?

    mfG
    Paulus Vossen

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